Auch: CTA
Ein Call-to-Action (CTA) ist eine klare Handlungsaufforderung auf einer Website, in einer E-Mail oder Anzeige, zum Beispiel „Kostenlose Analyse anfragen“ oder „Whitepaper herunterladen“.
Gute CTAs sind konkret, sichtbar und passen zur Phase der Customer Journey. Wer gerade erst recherchiert, klickt eher auf einen Leitfaden als auf „Demo buchen“. Die Klickrate auf den CTA beeinflusst direkt die Conversion-Rate.
Auch: KI-Zitieranteil
Der Citation Share misst, wie oft eine Marke oder Website in KI-Antworten als Quelle genannt wird, im Verhältnis zu allen genannten Quellen für eine Gruppe relevanter Fragen.
Er ist eine zentrale Kennzahl für GEO, ähnlich dem Ranking im klassischen SEO. Gemessen wird er, indem man typische Fragen deiner Zielgruppe regelmäßig in ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity stellt und die genannten Quellen auswertet.
Auch: Relevant Set
Das Consideration Set ist die kleine Auswahl an Anbietern, die ein Käufer ernsthaft in Betracht zieht. Wer nicht darin landet, hat im weiteren Kaufprozess praktisch keine Chance.
Im B2B entsteht diese Shortlist heute oft schon in der Recherche mit KI-Assistenten, bevor jemand eine Anbieter-Website besucht. Sichtbarkeit in Suche und KI-Antworten entscheidet deshalb mit darüber, ob du überhaupt verglichen wirst.
Content-Marketing bedeutet, mit nützlichen Inhalten wie Fachartikeln, Leitfäden, Videos oder Studien die Zielgruppe anzuziehen und Vertrauen aufzubauen, statt nur Werbung zu schalten.
Im IT-Marketing beantwortet guter Content die echten Fragen von Entscheidern, zum Beispiel zu Kosten, Sicherheit oder Einführung. Er ist die Grundlage für SEO, GEO und Inbound-Marketing und macht Expertise sichtbar.
Auch: Konversionsrate
Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa ein Formular absenden. Formel: Conversions geteilt durch Besucher, mal 100.
Beispiel: 1.000 Besucher und 20 Anfragen ergeben 2 % Conversion-Rate. Im B2B ist sie eine der wichtigsten Stellschrauben, weil mehr Anfragen aus demselben Traffic die Kosten pro Lead direkt senken.
Auch: CPL
Cost per Lead (CPL) sind die durchschnittlichen Marketingkosten für einen gewonnenen Lead. Formel: Kampagnenkosten geteilt durch Anzahl der Leads.
Der CPL hilft, Kanäle zu vergleichen. Allein ist er aber trügerisch: Billige Leads, die nie kaufen, sind teurer als teure Leads, die zu Kunden werden. Deshalb solltest du CPL immer zusammen mit Lead-Qualität und Customer Acquisition Cost betrachten.
Auch: CAC
Customer Acquisition Cost (CAC) sind die gesamten Marketing- und Vertriebskosten, die nötig sind, um einen Neukunden zu gewinnen. Formel: Kosten geteilt durch Anzahl neuer Kunden im selben Zeitraum.
Die CAC zeigen, ob Wachstum wirtschaftlich ist. Bei SaaS- und IT-Unternehmen werden sie meist mit dem Customer Lifetime Value verglichen: Ein Kunde sollte über seine Laufzeit deutlich mehr einbringen, als seine Gewinnung kostet.
Auch: Kaufreise
Die Customer Journey beschreibt alle Schritte und Kontaktpunkte, die ein Käufer vom ersten Problembewusstsein bis zum Kauf und darüber hinaus durchläuft.
Im B2B ist sie lang und verläuft über viele Kanäle: Suche, KI-Assistenten, LinkedIn, Empfehlungen, Website, Gespräche. Wer die Journey seiner Zielgruppe kennt, liefert in jeder Phase den passenden Inhalt.
Auch: CLV
Der Customer Lifetime Value (CLV) ist der gesamte Wert, den ein Kunde während der gesamten Geschäftsbeziehung für dein Unternehmen erwirtschaftet.
Gerade bei wiederkehrenden Umsätzen wie Wartungsverträgen oder SaaS-Abos ist der CLV oft ein Vielfaches des ersten Auftrags. Er bestimmt, wie viel du für die Gewinnung eines Kunden ausgeben kannst.
Auch: CRM
Customer Relationship Management (CRM) bezeichnet die Software und Methode, mit der Unternehmen alle Kontakte, Anfragen, Verkaufschancen und Gespräche mit Kunden zentral verwalten.
Ein CRM zeigt, welche Leads in welcher Phase der Pipeline stehen und was als Nächstes zu tun ist. Es ist die Datengrundlage für Lead Scoring, Marketing Automation und verlässliche Umsatzprognosen.